02.04.2024

Sinus maxillaris chirurgie

Die Sinus maxillaris (Kieferhöhle) sind anatomische Hohlräume über dem Oberkiefer und in unmittelbarer Nähe zu den Backenzähnen. In der Praxis der Mundchirurgie gibt es mehrere Situationen, in denen aus verschiedenen Gründen Eingriffe in diese Hohlräume erforderlich werden. In einigen Fällen sind die Zähne teilweise oder vollständig in der Kieferhöhle positioniert, was während der Zahnextraktion eine Verbindung zwischen dem Boden der Kieferhöhle und der Mundhöhle schafft (oroantrale Kommunikation). In solchen Fällen muss diese hergestellte Verbindung mithilfe verschiedener Methoden chirurgisch geschlossen werden. Darüber hinaus, wenn sich der entzündliche Prozess von infizierten Zahnwurzeln in die Kieferhöhle ausbreitet und eine odontogene Sinusitis verursacht, und eine oroantrale Kommunikation aufgrund der Extraktion des verursachenden Zahns besteht, muss die infizierte Kieferhöhle chirurgisch behandelt und verschlossen werden. In solchen Situationen sollte die angewandte Methode unter keinen Umständen radikale Operationen wie „Caldwell Luc“ beinhalten. Darüber hinaus kann während der Extraktion der oberen Weisheitszähne auch die Verschiebung des Zahns in die Kieferhöhle einen Eingriff in die Kieferhöhle erforderlich machen.

Neben den oben genannten Szenarien tritt nach dem Verlust von Zähnen im hinteren Bereich des Oberkiefers häufig ein unzureichendes Sekret von Schleimhaut auf. Bei der Wiederherstellung dieser fehlenden Zähne mit Zahnimplantaten können aufgrund der unzureichenden Schleimhautmenge bestimmte Schwierigkeiten auftreten.

Um diese Schwierigkeiten zu bewältigen, kann das Verfahren zur Anhebung des Sinusbodens, auch als Sinuslifting-Operation bekannt, durchgeführt werden. Durch die Anwendung dieser Methode wird die Schleimhaut angehoben, um Platz entsprechend der Größe des geplanten Implantats zu schaffen, was eine erfolgreiche Implantatplatzierung ermöglicht. Die Operation kann je nach klinischer Situation entweder mit offenen oder geschlossenen Techniken durchgeführt werden. Beide Arten von Verfahren können unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Abhängig von der klinischen Situation wird diese Operation manchmal in derselben Sitzung wie die Platzierung der Implantate durchgeführt, während sie in anderen Fällen als zwei separate Verfahren durchgeführt wird.

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